Fragen & Antworten zu Autorennbahnen

Fage und Antwort

Wir haben hier für Sie eine Auflistung der häufigst gestellten Fragen zusammengestellt.
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Häufig gestellte Fragen und Antworten zu Autorennbahnen  

Ich weiß nicht welches Rennbahnsystem ich habe

Sehr geehrter Kunde, wir von Benzerath's Rennbahnladen, haben uns darauf spezialisiert, Sie als Kunden mit jeglichen Artikeln beliefern zu können, die mit Ihrer Autorennbahn Typ Carrera-Universal oder Carrera Digital124/Digital132/124/Exclusiv/Evolution in Verbindung stehen. Bitte stellen Sie vorab sicher, welches dieserRennbahnsysteme Sie besitzen; auf unserem Webshop sind die Artikel einzelnen Gruppen zugeordnet. Als zusätzliche Orientierungshilfe nochmals die Abmessungen einer Standardgeraden der von uns geführten Rennbahnsysteme: bei Universal: 21,5 x 18cm mit der Besonderheit, daß je Fahrspur drei Stromleitbahnen eingebunden sind. Bei Digital132/Digital124/124/Exclusiv/Evolution: 34,5 x 20cm mit zwei Stromleitbahnen je Fahrspur.

Welches Rennbahnsystem ist das Richtige für mich?

Der preiswerteste Einstieg ist aus unserem Lieferumfang die analoge Evolutionbahn (zweispurig mit maximal 2 spurgebundenen Fahrzeugen). Preiswerter ist bei uns lediglich die Carrera-Go. Diese empfehlen wir jedoch ausschließlich für Kinderhände bis max. 8 Jahren. Ein „Aufrüsten“ des Go – Systems (soweit technisch überhaupt möglich) empfehlen wir nicht! Ca. 80 % unserer Neukunden steigen jedoch mit einem digitalen Rennbahnsystem ein. Der Anschaffungspreis ist zwar höher, aber dafür bietet ein Digitalsystem durch die verschiedensten Optionen einen wesentlich höheren Spielwert. Bei der Überlegung ob nun Digital132 oder Digital124 geht unsere Empfehlung bei Kunden, die noch nicht so genau wissen, wohin sie dieses Hobby führt in Richtung Digital132. Diese Empfehlung ebenso, wenn die Bahnanlage für Kinderhände ab (unsere Meinung) 8 Jahren bestimmt ist. Die Fahrzeugauswahl ist bei Digital132 wesentlich größer als bei Digital124. Sehrwohl kaufen u.a. „vorbelastete“ Kunden sehr gerne die Digital124, bei diesen Startsets ist die gesamte Bahn im Kurvenbereich bereits serienmäßig mit den sehr sinnvollen Randstreifen ausgestattet. Bei der Überlegung ob nun analog oder digital gefahren werden soll ist noch anzumerken, dass bei Einsatz von bis zu 6 Fahrzeugen das Digitalsystem wesentlich platz- und kostensparender ist, da hierfür ein zweispuriges Gleis ausreichend ist, analog bräuchte man hierfür 6 Fahrspuren (3 nebeneinander liegende Gleise). Ein Digital124-Fahrzeug auf der Digital132-Bahn zu fahren ist a) wegen des unterdimensionierten Trafos und b) wegen fehlender Randstreifen nicht ohne Nachrüstung möglich. Der Betrieb eines Digital132-Fahrzeugs auf der Digital124-Bahn ist problemlos möglich, die Trafoleistung lässt sich über die Programmierung reduzieren. Analoge Bahnsysteme von Carrera mit Fahrzeugen in 1:24`er Maßstab (ehemals Carrera 124 oder Exclusiv) gibt es nicht mehr. Bahnanlagen anderer Hersteller (da gibt es eine ganze Menge) haben wir zumeist aus Qualitätsgründen nicht in unserem Sortiment.

Soll ich von meiner bisherigen analogen Bahn auf ein Digitalsystem umsteigen?

Die Antwort hierauf möchten wir nicht pauschal geben. Wenn ein Kunde mit seiner bisherigen Bahn glücklich und zufrieden ist, dann sollte er bei seinem analogen System bleiben, - insbesondere, wenn er bereits einen größeren analogen „Fuhrpark“ hat. Sollte im Nachhinein der Wunsch vorhanden sein mehrere Teilnehmer gleichzeitig in ein Renngeschehen einzubinden sieht es wieder ganz anders aus: hier empfehlen wir den Umstieg auf Digitalsystem. Ebenso wenn überwiegend ein Fahrer alleine fährt. Hierzu gibt es im Digitalsystem die Möglichkeit eines autonomen Fahrzeugbetriebs (imaginärer Gegner). Was die Kosten bei Umstellungswunsch angeht, so addieren sich die benötigten einzelnen Elemente (spezielle Anschlußschiene, anderer Trafo, andere Regler, Weichenteile, Digitalfahrzeuge). Hier ist dann die günstigste Möglichkeit der Erwerb einer kleinen digitalen Grundpackung. Dies selbst dann noch, wenn das Schienenmaterial der Grundpackung gar nicht benötigt wird. Wichtiger Hinweis: Ein analoges Fahrzeug kann auf einer Digitalbahn nicht betrieben werden, - ein digitales Fahrzeug von Carrera kann aber im Gegenzug sehr wohl auf einer analogen Bahn eingesetzt werden.

Nachträgliches Digitalisieren von Evolution-, Exclusiv- oder Fremdfahrzeugen

Insbesondere bei Umstellung eines vorhandenen analogen Systems oder aber wenn Fahrzeuge anderer Hersteller auf der Wunschliste stehen, stellt sich die Frage der Umrüstfähigkeit. Wenn es sich um ein Fahrzeug der Serie Carrera Evolution (1:32) oder Carrera Exclusiv (1:24) handelt, sind diese Modelle baujahrbedingt teilweise bereits zum Nachrüsten auf das Digitalsystem vorgesehen. Zu erkennen sind diese bereits vorbereiteten Modelle an einer kleinen mit Kunststoffnippel abgedeckten Öffnung in der Bodenplatte, seitlich aus der Fahrzeugmitte nach links versetzt. Bei diesen Modellen ist der Einbau des Decoders selbst durch den Laien in fünf bis 10 Minuten zu erledigen. Mit Ausnahme der Formelrennwagen braucht auch nicht gelötet zu werden, - die Verbindungen sind gesteckt. Ältere Fahrzeuge dieser Serien oder Fremdfahrzeuge sind nur bedingt umbaufähig. Grundvoraussetzung ist, dass die Modelle zwischen Leitkiel und Motor ausreichend Platz für den mittig in der Bodenplatte einzusetzenden Decoderchip haben. Selbst wenn diese Vorgabe erfüllt ist, benötigt der versierte Bastler dann immer noch ca. eine bis eineinhalb Stunden Bastlerarbeit. Dem technisch ungeübten Bastler raten wir dringend vom Umbauversuch ab. Bei Fremdfahrzeugen gilt es noch zu beachten, dass der Leitkiel ausreichend tief und dick ist, da die Rückstellung der Weichen mechanisch durch den Leitkiel erfolgt.

Warum wird mein Fahrzeug langsamer?

Zusätzliche Stromeinspeisung Carrera 124, Exclusiv bzw Carrera Digitalbahnen

Allgemein angemerkt:
Durch das Stecksystem der Schienenstücke und der Stromleiteigenschaft der Edelstahlleiter-bahnen ist ein leichter Spannungsabfall mit zunehmender Grösse der Streckenführung ganz normal. Jede der Steckverbindungen stellt einen elektrischen Widerstand dar, der sich mit Zu-nahme weiterer Fahrbahnteile immer weiter summiert. Symptom dieses Spannungsabfalls ist, dass die Fahrzeuge, die im Bereich des Anschluss-stückes ausreichend Geschwindigkeit erreichen, immer langsamer werden je weiter sie sich hiervon entfernen. Gänzlich falsch ist es, einen stärkeren Transformator oder ein zweites An-schlussstück mit einem weiteren Trafo zu verwenden, - hierbei könnte sogar einer der Trafos Schaden nehmen. Empfohlen wird die zusätzliche Einspeisung etwa alle 4 Meter. Bei großen Bahnanlagen (über ca. 10 Meter Streckenlänge) können (und sollten) mehrere Einspeisungen angebracht werden. Bei Bahnanlagen im Digitalbetrieb wird die zusätzliche Einspeisung in unmittelbarer Nähe jeder Weicheneinheit empfohlen um ordnungsgemäßen Betrieb zu gewährleisten.
Installation:
Jedes Schienenstück verfügt über 4 stromführende Stromleitbahnen (2 je Spur). Diese sind zwar von der Unterseite her zugänglich, doch gelötet werden kann hieran nicht,- bei dem Edelstahl müssten Löttemperaturen aufgebracht werden, die die Kunststoffplatte zum schmilzen bringen würden. Ein vieradriges Kabel (unsere Artikelnummer 5435060) mit unterschiedlich farbigen Leitungen (je ca.0,75mm²) sollte grosszügig bemessen entlang der gesamten Strecke lose verlegt werden (Ringleitung). An einem Ende werden die vier Adern mit vier "Kupferkontaktblechen" (Art.-Nr.7700) angelötet. Am Anschlussstück werden diese Kontaktbleche dann so wie die bereits vorhandenen Kabel eingeschoben, - je Stromleitbahn eine Farbe. Diese Farbzuweisung am Besten aufschreiben, z.B.: Aussenspur Aussenleiter rot, Aussenspur Innenleiter gelb ... . Etwa alle 4mtr. wird das Kabel abisoliert, mit Kontaktblechen versehen und der Farbzuweisung entsprechend der Unterseite jeder x-beliebigen Schiene zugeführt. Diesen Vorgang kann man so oft wiederholen, wie Bedarf ist. Wichtig hierbei ist, dass die Farbzuweisung peinlichst beachtet wird um einen Kurzschluß (und daraus resultierende Folgen ) zu vermeiden. Bitte überprüfen Sie vor Inbetriebnahme der Bahnanlage unbedingt, ob diese Farbgleichheit der Einspeisungen im Verlauf Ihrer Bahnanlage gegeben ist. Alternativ gibt es auch bereits vorkonfektionierte Kabel- / Klemmverbindungen (Art.20584 oder 20585), die wie zuvor beschrieben nur noch eingeclipst werden brauchen. Bei Rückfragen können weitere Auskünfte diesbezüglich telefonisch bei uns erfragt werden.
Hinweis:
Durch Überfahrten oder Fahrbahnwechsel werden Außen- und Innenspur vertauscht.
Für falschen Einbau, unsachgemäße Verwendung oder Materialdefekte an von uns geliefertem Material und daraus resultierenden Folgeschäden können wir keine Haftung übernehmen.

Warum läuft mein Fahrzeug nicht richtig? – Schleiferbürsteneinstellung

Allgemein angemerkt:
Alle Rennbahnautos - egal in welchem Massstab -, die im Zweileiterbetrieb eingesetzt werden, verfügen zur Stromaufnahme von der Schiene zum Fahrzeug über die sogenannten Schleiferbürsten.
Die richtige Einstellung der Schleiferbürsten ist massgeblich für das Fahrverhalten und die Fahrleistungen unseres Rennbahnfahrzeugs verantwortlich. Sind falsche Bürsten im Einsatz oder sind die Schleiferbürsten falsch eingestellt, kann das Fahrzeug den ihm zur Verfügung gestellten Strom nicht richtig aufnehmen. Ebenso kann das Fahrzeug dann, wenn man den Geschwindigkeitsregler loslässt, nicht richtig bremsen - auch hierzu bedarf es korrekter Bürstenjustierung. Sind die Bürsten zu steil eingestellt, so hebt es das Fahrzeug mit seinem Leitkiel aus dem Führungsschlitz der Fahrbahn - das Fahrzeug fährt nahezu ungelenkt in der Kurve geradeaus.
Einrichtung:
Vergleichbar mit der Reifenwahl ist auch die Wahl der richtigen Schleiferbürsten. Harte Bürsten haben zwar die längere Lebenserwartung - gewährleisten jedoch nicht gerade den optimalen Stromfluss.
Für viele Fahrzeuge gibt es „weiche Bürsten“ (Kupferbürsten), diese "lupfen" auch das Fahrzeug bei falscher Bürsteneinstellung nicht so schnell aus dem Fahrbahnschlitz.
Generell sollte eine Schleiferbürste vorerst einmal möglichst überall exakt am Leitkiel anliegen. Den richtigen Knick von der Senkrechten auf die Waagerechte entlang des Leitkiel (die Waagerechte ist nachher die Auf-lagefläche zwischen Leitkiel und Fahrspurstromleiter) erreicht man dadurch, dass man genau am Knickpunkt die Bürste mit dem Daumen gegen den Leitkiel drückt, das Ende der Bürste nach hinten umbiegt und nun leicht nach vorne (gegen die Fahrrichtung) staucht. Die Bürste wird nun weiter am Knickpunkt mit dem Dau-men gegengehalten und vom Endstück her weiter nach vorne geschoben. Dies soweit, bis man die Bürste auf etwa 2/3 ihrer ursprünglichen Länge zusammengeschoben hat. Hierbei wird die Bürste nun etwas breiter. Zu beachten ist, dass die Bürste noch immer fast waagerecht am Leitkiel aufliegt; nur eine kleine Beule (ca.1-2mm) in Richtung Fahrbahn sehr weit vorne am Knickpunkt ist erwünscht. Die Enden der Bürste sind nun in den letzten ca. 2mm auszufransen und im Winkel von etwa 30° in Richtung Stromleitbahn aufzurichten. Zuletzt schieben wir die Endstücke, die bisher parallel zur Leitkielführungsnase anlagen, hinten so auseinander, dass die Schleiferbürsten ein V bilden. Dieses V-förmige auseinanderbiegen ist vor allem wichtig bei Fahrzeugen im 1:32`er Maßstab (z.B. Carrera Evolution, Pro-X, Digital, Ninco, SlotIt oder Fly) auf der 1:24`er Schiene.
Diese oben genannte Einstellung der Bürsten sollte regelmässig überprüft werden. Es empfiehlt sich, wenn man es sich zur Gewohnheit macht, nach jedem "Abflug" die korrekte Bürsteneinstellung zu justieren.
Ab und an achten Sie bitte auf die Farbe der Bürste. Ist sie vereinzelt angeschwärzt, so muss dieser "Zunder" entfernt werden. In solch einem Fall nehmen Sie bitte eine Zündkerzenbürste (Messingbürste Art.9270), keine Stahlbürste, und streifen diese in Fahrtrichtung über die Schleiferbürsten. Auch wenn die Schleiferbürsten verdreht und verworren sind, kann dies durch Ausbürsten mit der Zündkerzenbürste gerichtet werden. Die Zündkerzenbürste entfernt ebenso den vorne an den Schleiferbürsten angesammelten Staub (siehe auch Merkblatt „Reinigung Schienen und Reifen“)
Um den Bürstenverschleiss nicht übermässig zu strapazieren, sollte stets darauf geachtet werden, dass die Fahrbahnplatten korrekt miteinander verbunden und verriegelt sind. Lösen sich die Plattenverbindungen, so entsteht ein kleiner Spalt auch zwischen den Stromleiterbahnen, worin sich die Schleiferbürsten verheddern und übermässig stark ausreissen. Um einen noch besseren Stromfluss von der Stromleitbahn zur Bürste zu gewährleisten, wird vereinzelt das Fahrzeug geringfügig mit ein paar Gramm Blei beschwert. Dieses Gewicht macht sich natürlich auch auf den Verschleiss der Bürsten bemerkbar.

Blackbox blinkt und nichts geht mehr

Wenn die digitale Anschlußschiene (kurz BlackBox) wild blinkt und piepst oder nur blinkt, liegt das meist an einer unzulässigen Verbindung der beiden Stromleitbahnen (Kurzschluss). Ursache kann ein Fahrzeug sein, dessen Motor oder Digitaldecoder defekt ist oder ganz einfach dessen Leitkiel herausgefallen ist und nun die Schleiferbürsten dieses Autos eine Verbindung zwischen den beiden Stromleitern der Schiene herstellen.

Wireless funktioniert nicht richtig

Keine Panik, -ganz wichtig ist, dass entgegen der Umweltliebe anstelle von Akkus ausschließlich handelsübliche Batterien eingesetzt werden müssen. Auch die Lichtverhältnisse sind sehr wichtig. Die Lichtfrequenz (Farbton) von Neonröhren, Lichtstrahlern oder Flachbildschirmen im Einflussbereich können das Wirelesssystem stören. Wenn ein Wirelessset nicht funktioniert, dann bitte alle Lichtquellen im Raum ausschalten und erst nacheinander bei permanentem Wirelessbetrieb wieder einschalten, - dann fällt die störende Lichtquelle auf. Keine Angst, - Sie müssen dann nicht im Dunkeln fahren, - bei einer störenden Neonröhre hilft der Austausch der vorhandenen Röhre gegen einen „anderen Weißton“ oder bei einem Strahler eine andere Ausrichtung. Beachten Sie bitte, dass das Wirelesssystem eine optische Verbindung zwischen Sender (Regler) und Empfänger (Mobilturm) braucht, - dies ist eine Infratrot- und keine Funkübertragung. Je nach Streckengröße und Aufbauform kann es sinnvoll sein, einen zweiten (zusätzlichen) Empfänger zu verwenden, damit eine bessere räumliche Abdeckung gegeben ist.

Warum laufen meine Digitalfahrzeuge nicht auf meiner digitalen Bahn?

Fahrzeuge des ersten digitalen Carrerasystems Carrera Pro-X funktionieren wegen anderer Decoderprogrammierung nicht auf einem aktuellen Digitalsystem und aktuelle Digital-Fahrzeuge funktionieren aus dem gleichen Grund nicht auf einer Carrera Pro-X.

Wie pflege ich meine Schienen und Reifen?

Reinigung Schienen und Reifen für Carrera 124 / Exclusiv / Evolution / Carrera - Digitalsysteme

Allgemein angemerkt:
Eine Autorennbahnschiene lädt sich statisch auf, dies läßt sich leider nicht vermeiden. Je nach Untergrund (worauf die Rennbahn liegt) ist der Staubanfall mehr oder minder. Die statische Aufladung verursacht, dass sich enorm viel Staub von der Rennbahn „angezogen fühlt“. Dieser Staub wird nun von den griffigen Reifen der Rennbahnfahrzeuge aufgenommen und setzt sie zu. Das Fahrzeug schleudert laufend und bricht unkontrolliert aus.
Abhilfe:
Organisieren Sie sich ein echtes Fensterleder, darf ruhig ein altes verschlissenes aus dem Haushalt sein (nicht so ein Kunstlederteil), ein Antistatiktuch ist für diesen Zweck ungeeignet. Jedesmal (!) vor Inbetriebnahme der Bahn feuchten Sie dieses Fensterleder mit klarem Leitungswasser gut an. Mit dem feuchten Leder waschen Sie die ganze Bahn sorgfältig mit leichtem Druck ab. Bitte keine Reinigungsmittel oder sonstige Chemikalien beimischen. Und keine Angst wegen dem Wasser: die Schienen sind aus edelstahlbeschichtetem Material - die können nicht rosten. Keiner mag gerne seine Bahn vor Rennbeginn regelmäßig putzen, aber hieran führt kein Weg vorbei. Durch das Abwaschen werden Staub, Reifengummirückstände und abgerissene Schleiferbürstenrückstände von der Bahn entfernt. Nun zu den Reifen: Die Reifen der Vorderräder sollen bitte nicht gereinigt werden, die sollen ruhig verschmutzt und hart sein, sie sollten möglichst wenig „Grip“ haben, um in den Kurven mangels Achsdifferential die Fahrstabilität nicht auch noch zu vermiesen. Ganz im Gegenteil die Bereifung der Hinterachse: möglicht viel „Grip“ ist hier angesagt. Vollgummireifen sollten mit einem Putzlumpen, der mit Isopropylalkohol (unsere Art.-Nr.27800) angetränkt ist, auf der Lauffläche abgewaschen werden (nur leicht abwaschen, nicht zu massiv abreiben). Bitte keine sonstigen Chemikalien (wie beispielsweise Verdünnung, Waschbenzin oder gar Tri und „Haftmittel“) verwenden. Der Isopropanol bewirkt lediglich, dass auf der Lauffläche anhaftende Verschmutzungen entfernt und die Poren der Gummis wieder geöffnet werden. Moosgummireifen sollten gelegentlich mit einer Emulsion (unsere Art.-Nr.27820) eingerieben werden, sie verbessert die Haftung auf der Schiene. Doch Vorsicht: zu häufige Anwendung bringt zu viel „Grip“, dann kann der Wagen garnicht mehr driften sondern neigt in der Kurve eher zum Umkippen.

Welche Bahnen sind untereinander kompatibel?

Grundsätzlich ist das Schienenmaterial der Produktlinien Carrera124 (alt), Carrera Exclusiv, Carrera Evolution, Carrera Pro-X, Carrera Digital132, CarreraDigital124 und Cartronic 124 untereinander kompatibel. Je nach Produktionszeit können die Abmessungen der Schienen minimal unterschiedlich sein, was bei einem zweispurigen Streckenaufbau aber nicht weiter auffällt. Wichtig ist nur: Digitale und analoge Spezialschienen dürfen nicht gemeinsam in einer Strecke verbaut werden. In einer analog betriebenen Bahn darf also keine digitale Weiche oder Ähnliches verbaut sein. In einer digitalen Bahn darf nicht einmal eine analoge Anschlußschiene verbaut sein. Ein „Umschalten“ zwischen analogem und digitalem Betrieb ist leider nicht möglich. Andere Bahnsysteme wie z.B. Carrera Profi, Carrera Go, CarRacing, Carrera Universal oder gar Fremdbahnen haben ganz andere Abmessungen und passen nicht mit den oben genannten Bahnen zusammen.

Fahren Exclusivautos auf der Evolutionbahn und umgekehrt?

Grundsätzlich ja, zu beachten ist aber, dass die beiden Fahrzeugmaßstäbe eine andere Trafospannung benötigen. Für die kleinen 132`er Autos ist das ca. 14,8 Volt, für die großen 124`er Autos sind es 18Volt. Vom Betrieb eines 132`er Autos mit 18 Volt können wir entgegen mancher Mitbewerber nur abraten, - die Motoren würden dies mittelfristig nicht „überleben“. Um ein 124`er Auto (z.B. Exclusiv) auf einer Evolutionbahn zu nutzen, sind die im Zubehör erhältlichen Randstreifen dringend notwendig. Bei Betrieb eines 132`er Autos (z.B. Evolutionfahrzeug) sind die Randstreifen zwar nicht zwingend erforderlich,- jedoch aus unserer Sicht empfehlenswert.

Fahren Carrera Digit.124-Autos auf der Carrera Digit.132-Bahn u. umgekehrt?

Grundsätzlich ja, zu beachten ist aber, dass die beiden Fahrzeugmaßstäbe eine andere Trafospannung benötigen. Für die kleinen 132`er Autos ist das ca. 14,8 Volt, für die großen 124`er Autos sind es 18Volt. Vom Betrieb eines 132`er Autos mit 18 Volt können wir entgegen mancher Mitbewerber nur abraten, - die Motoren würden dies mittelfristig nicht „überleben“. Aber an der Blackbox lässt sich durch entsprechende Programmierung (siehe Carrera-Aufbauanleitung) die Betriebsspannung reduzieren. Um ein Digital124`er Auto auf einer Digital132`er Bahn zu nutzen, sind die im Zubehör erhältlichen Randstreifen dringend notwendig. Auch den hierfür erforderlichen Trafo finden Sie in unserem Sortiment.

Welcher Trafo ist für mich der Richtige?

Grundsätzlich genügen die im Lieferumfang einer Grundpackung enthaltenen Trafos bei Betrieb einer Bahn in kleinen Dimensionen. Werden aber leistungsstärkere Motoren, mehr Fahrzeuge als im Lieferumfang enthalten, mehrfach andere Verbraucher (viele Weichen etc.) eingesetzt oder eine große Bahnanlage in Betrieb genommen, dann empfehlen wir den Einsatz eines leistungsstärkeren Trafos (mehr Ampere). Einen solchen (leider nicht bei Carrera erhältlichen) Trafo kann man auch individuell stufenlos auf die gewünschte Spannung einstellen. Trotz eines vernünftigen Trafos wird weiterhin die zusätzliche Stromeinspeisung notwendig sein (siehe „warum wird mein Fahrzeug langsamer“). Vor Kaufentschluss empfehlen wir die telefonische Kontaktaufnahme mit uns zwecks individueller abschließender Beratung.

Warum können bei Carrera Digital124 nur 4 Fahrzeuge betrieben werden?

Laut Hersteller Carrera ist das so. Grund hierfür ist der leistungsschwache originale Carreratrafo, der den Grundpackungen beiliegt. Werden aber mehr Fahrzeuge als im Lieferumfang enthalten eingesetzt, dann empfehlen wir den Einsatz eines leistungsstärkeren Trafos (mehr Ampere). Vor Kaufentschluss empfehlen wir die telefonische Kontaktaufnahme mit uns zwecks individueller abschließender Beratung.

Warum darf lt.Carrera in Digital124-Fahrz. kein Tuningmotor eingebaut werden?

Grund hierfür ist der leistungsschwache originale Carreratrafo, der den Grundpackungen beiliegt. Werden getunte Fahrzeuge mit höherem Strombedarf eingesetzt, dann empfehlen wir den Einsatz eines leistungsstärkeren Trafos (mehr Ampere). Vor Kaufentschluss empfehlen wir die telefonische Kontaktaufnahme mit uns zwecks individueller abschließender Beratung.

Wie pflege ich meine Autos und Schienen?

Reinigung Schienen und Reifen für Carrera 124 / Exclusiv / Evolution / Carrera - Digitalsysteme

Allgemein angemerkt:
Eine Autorennbahnschiene lädt sich statisch auf, dies läßt sich leider nicht vermeiden. Je nach Untergrund (worauf die Rennbahn liegt) ist der Staubanfall mehr oder minder. Die statische Aufladung verursacht, dass sich enorm viel Staub von der Rennbahn „angezogen fühlt“. Dieser Staub wird nun von den griffigen Reifen der Rennbahnfahrzeuge aufgenommen und setzt sie zu. Das Fahrzeug schleudert laufend und bricht unkontrolliert aus.
Abhilfe:
Organisieren Sie sich ein echtes Fensterleder, darf ruhig ein altes verschlissenes aus dem Haushalt sein (nicht so ein Kunstlederteil), ein Antistatiktuch ist für diesen Zweck ungeeignet. Jedesmal (!) vor Inbetriebnahme der Bahn feuchten Sie dieses Fensterleder mit klarem Leitungswasser gut an. Mit dem feuchten Leder waschen Sie die ganze Bahn sorgfältig mit leichtem Druck ab. Bitte keine Reinigungsmittel oder sonstige Chemikalien beimischen. Und keine Angst wegen dem Wasser: die Schienen sind aus edelstahlbeschichtetem Material - die können nicht rosten. Keiner mag gerne seine Bahn vor Rennbeginn regelmäßig putzen, aber hieran führt kein Weg vorbei. Durch das Abwaschen werden Staub, Reifengummirückstände und abgerissene Schleiferbürstenrückstände von der Bahn entfernt. Nun zu den Reifen: Die Reifen der Vorderräder sollen bitte nicht gereinigt werden, die sollen ruhig verschmutzt und hart sein, sie sollten möglichst wenig „Grip“ haben, um in den Kurven mangels Achsdifferential die Fahrstabilität nicht auch noch zu vermiesen. Ganz im Gegenteil die Bereifung der Hinterachse: möglicht viel „Grip“ ist hier angesagt. Vollgummireifen sollten mit einem Putzlumpen, der mit Isopropylalkohol (unsere Art.-Nr.27800) angetränkt ist, auf der Lauffläche abgewaschen werden (nur leicht abwaschen, nicht zu massiv abreiben). Bitte keine sonstigen Chemikalien (wie beispielsweise Verdünnung, Waschbenzin oder gar Tri und „Haftmittel“) verwenden. Der Isopropanol bewirkt lediglich, dass auf der Lauffläche anhaftende Verschmutzungen entfernt und die Poren der Gummis wieder geöffnet werden. Moosgummireifen sollten gelegentlich mit einer Emulsion (unsere Art.-Nr.27820) eingerieben werden, sie verbessert die Haftung auf der Schiene. Doch Vorsicht: zu häufige Anwendung bringt zu viel „Grip“, dann kann der Wagen garnicht mehr driften sondern neigt in der Kurve eher zum Umkippen.

Sind altes und neues Schienenverriegelungssystem kompatibel?

Kein Problem, - alte und neue Verriegelungstechnik sind uneingeschränkt miteinander kombinierbar

Brauche ich Randstreifen?

Werden Fahrzeuge im Maßstab 1:24 eingesetzt, so sind die Außenrandstreifen und teilweise auch die Innenrandstreifen zwingend erforderlich, damit die Autos driften, d.h. im Kurvenbereich schleudern können. Andernfalls würde sich das kurvenäußere Fahrzeug an die Leitplanke „anlehnen“ und ein vernünftiger Spielbetrieb wäre nicht möglich. Daher sind bei Grundpackungen mit Fahrzeugen in dieser Größe die Randstreifen auch gleich beiliegend.

Bei Fahrzeugen im Maßstab 1:32 bietet der Hersteller in den Grundpackungen die Randstreifen nicht gleich beiliegend an (Kostenfrage). Die Randstreifen sind aber individuell nachträglich zu kaufen. Auch beim Einsatz der kleineren Fahrzeuge empfehlen wir bei intensiverem Betrieb der Rennbahn bzw. beim anspruchsvollen Kunden die Verwendung von Randstreifen. Damit können dann auch die Fahrzeuge auf der kurvenäußeren Spur vernünftig driften. Im Idealfall ist eine Strecke in sinnvollem Umfang mit Randstreifen ausgestattet, außen an den Randstreifen können dann die Leitplanken befestigt werden.

Soll ich von Carrera Universal auf ein aktuelles System umstellen?

Die Antwort hierauf möchten wir nicht pauschal geben. Grundsätzlich kann die alte Universalbahn mit Hilfe der bei uns noch verfügbaren Teile weiterhin betrieben werden. Neben Schienenmaterial, Ersatz- u. Verschleißteilen sowie gebrauchten Fahrzeugen haben wir auch neue Fahrzeuge für die gute alte Universalbahn bei uns im Sortiment. Sollte jedoch in Ihrem Bestand sowohl das Schienenmaterial stark angerostet sein und die Fahrzeuge (soweit überhaupt noch vorhanden) desolat sein, ist der Erwerb einer neuen Bahn durchaus sinnvoll. Grundsätzlich jedoch ist die eine Frage der Wirtschaftlichkeit / Liebhaberei, - zu entsprechenden Konditionen lässt sich die Universalbahn durchaus noch reaktivieren.

Streckenausbau

Grundsätzlich lässt sich eine Autorennbahn nach dem Baukastensystem nahezu unendlich vergrößern. Selbstverständlich können Sie als Kunde beliebiges Schienenmaterial bei uns bestellen und dann „ausprobieren“, ob es sinnvoll in Ihre bisherige Strecke integriert werden kann. Zu beachten ist, dass nicht jede Strecke, die sich technisch realisieren lässt, auch Spaß beim Fahren bringt. Wir haben seit nunmehr 20 Jahren Geschäftspraxis reichlich Erfahrung mit Streckenplänen, die wir für unsere Kunden realisiert haben. Gerne erstellen wir auch Ihnen (nach Ihren Raum- und Budgetvorgaben) individuell einen Streckenplan. Hierzu bitte bei Bedarf ausschließlich telefonische Kontaktaufnahme.

Reifenlexikon

Es gibt verschiedenes Material für Rennbahnreifen, so z.B. Silikon, Vollgummi, Polyurethan (PU) und Moosgummi. Für den Bastler bzw. den Kunden, der noch mehr Leistung aus seinem Rennbahnauto „auf die Piste“ bringen will, bleibt ein Ausprobieren der unterschiedlichsten Materialien nicht aus.
Silikonreifen (z.B. Scalextric-Tunungreifen oder SlotIt S-Mischung) haben eine sehr gute Haftung und kaum spürbaren Verschleiß. Manche Silkonreifen scheiden Silikonöl aus. Ist dies auf der Bahn, können darauf anfangs nur noch Silikonreifen vernünftige Zeiten erreichen.
Vollgummireifen (z.B. fast alle Serienbereifungen) haben unterschiedlichste Fahr- und Verschleißeigenschaften. Ein Nachschleifen (Rundschleifen) ist oft erforderlich.
Polyurethan (PU)-Reifen (z.B. WF(Ortmann), Endurance) haben meist einen sehr guten Grip. Ein Nachschleifen ist zwar sinnvoll, - aber nicht zwingend erforderlich.
Moosgummireifen haben einen sehr guten Grip, dafür aber einen enorm starken Verschleiß. Ein Moosgummireifen hat gute Hafteigenschaften durch seine Poren, dafür verlangt er auch nach viel Pflege. Ein solches Pflegemittel aus hauseigener Rezeptur bieten wir in unserem Lieferumfang an. Ein Moosgummireifen (soweit nicht bereits auf Felge montiert geliefert) muss zwingend auf der Felge verklebt und geschliffen werden.

Egal welche der genannten Reifen verwendet werden, nur ein sauberer Reifen kann die Kraft vernünftig auf die Schiene bringen. Zumindest sollten die Hinterreifen regelmäßig über Paketklebeband abgerollt werden, damit der Schmutz vom Reifen auf das Klebeband übergeht.

 

 

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